Erik Uddenberg

Polter, Geist und Ti

Kinderstück nach dem Buch von Susanne Osten
2 Damen, 1 Herr

"In einem normalen, gelb verputztem Haus in einer ruhigen Straße hat sich eine
fremde Macht niedergelassen. Ein Dämon nein, zwei Dämonen."
Ti lebt in einer Wohnung mit ihrer Mutter, die dort Müll und Gerümpel sammelt.
Die Mutter fühlt sich von zwei Männern verfolgt und gefangen gehalten. Doch
niemand außer sie selbst kann die Männer sehen. Tis Vater war Seemann und
Franzose und trug einen orangefarbenen Overall. Irgendwann ist er verschwunden,
wahrscheinlich ertrunken. Ti träumt von ihm als dem "Wasserkönig". Als die
Probleme mit der Mutter immer größer werden, schreibt sie "HILFE" auf ein Blatt
und wirft es ins Wasser. Eines Tages kommt sie nicht mehr in die Wohnung, ein
Schlosser wird gerufen. Er trägt einen orangefarbenen Overall, und auf dem
Rücken steht "Wk's Notdienst" (Wasserkönnigs Notdienst). Die Mutter muß die
Wohnung räumen, weil Nachbarn sich über Müll und Gestank beschwert haben. Der
"Schlosser" räumt auf und läßt hoffen, daß er auch in Zukunft weiter helfen wird.
Vor dem Hintergrund der gestörten seelischen Verfassung einer psychisch kranken
Frau geht es in dem ergreifenden Stück darum, wie selbstverständlich Kinder zu
ihren Eltern stehen und dabei doch manchmal hilflos und überfordert sind.

Besetzungshinweis 2 Geister
3 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 1998 Stockholm, Theater Unga Klara
DE: 01.06.2002 Saarbrücken, Theater Überzwerg
Genre/Kategorie:  Kinder

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