
Geb. 18. März 1929 Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski). 1945 Flucht nach Mecklenburg, über Universitäten Jena und Leipzig (Staatsexamen 1953 bei Hans Mayer) nach Berlin-Karlshorst dann über Halle und Kleinmachnow 1976 endgültig nach Berlin. 1951 Heirat mit Gerhard Wolf, 1952 Geburt Annette, 1956 Katrin.
Wissenschaftliche Mitarbeit im Schriftstellerverband, Lektorin in Verlagen. 1961 erste eigene Buchpublikation MOSKAUER NOVELLE. 1963 DER GETEILTE HIMMEL (von Konrad Wolf verfilmt.)
Wichtigste Werke: NACHDENKEN ÜBER CHRISTA T. (1965), KINDHEITSMUSTER (1976), KEIN ORT NIRGENDS (1979), KASSANDRA (1983), STÖRFALL (1987), SOMMERSTÜCK (1989), WAS BLEIBT (1990), MEDEA (1996) IM STEIN (1998), LEIBHAFTIG (2002), EIN TAG IM JAHR (2003), STADT DER ENGEL ODER THE OVERCOAT OF DR. FREUD (2010).
1949 Mitglied der SED, 1963-1967 Kandidatin des Zentralkomitees (ZK), seit 1965 Überwachung durch die Stasi, 1976 Mitverfasserin des Protests gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns, Disziplinarmaßnahmen. 1993 Eigene Bekanntgabe früher Stasi-Kontakte – Pressekampagne. Umfangreiche Opferakten der Stasi 1968-1989
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland, Ehrendoktorwürden, Gastdozenturen im In – und Ausland. Seit 1975 zweiter Wohnsitz (Sommeraufenthalte) in Mecklenburg.