"Nenn mich einfach Axel" - jetzt auch auf der Bühne erfolgreich

vom 30.4.2009

Die aktuelle Produktion am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf ist eine Bühnenadaption von Boris Pfeiffer nach dem preisgekrönten gleichnamigen dänischen Kinderfilm. "Nenn mich einfach Axel" feierte am 24. April eine umjubelte Premiere.

"Der dänische Film NENN MICH EINFACH AXEL lief vor sechs Jahren auf der Berlinale. Heute begeistert die Bühnenfassung von Boris Pfeiffer das schwer zu erreichende Publikum zwischen zehn und zwölf ... Die spannende und witzige Handlung um die Identitätssuche eines Jungen zwischen überforderter Mutter und alkoholsüchtigem Vater in der Multikultigesellschaft ist ein grandioser Theaterstoff. Zumal ihn Rene Schubert in Düsseldorf perfekt auf die Bühne bringt. Hiphop-Tänzer aus der Stadt übernehmnen kleine Rollen und überwältigen das Publikum mit artistischen Einlagen. Die Schauspieler verkörpern mehrere Rollen, nehmen die Zuschauer mit, appellieren ganz unaufdringlich an ihre Fantasie. Gerade durch den Verzicht auf Filmrealismus entsteht eine intensive emotionale Wirkung."
die deutsche bühne Juni 2009


"Stehende Ovationen im ausverkauften Jungen Schauspielhaus...
'Alle coolen Typen sind Moslems', findet Axel und will deshalb auch Moslem werden. Dass es mit einer blitzenden Goldkette, aufgemotztem Auto und neuen Klamotten nicht getan ist, ahnt der naive Junge allerdings nicht. Doch auch, wenn es ihm nicht leicht gemacht wird, kämpft er für sein Ziel. Wenn da nicht noch die anderen Probleme wären...
Die Situation, Migration mal andersrum zu versuchen, wusste Regisseur Rene Schubert am Freitagabend bei der Premiere des Stückes mit einfachem Bühnenbild umzusetzen. Dass Migration nicht einfach ist, wurde dem Publikum im ausverkauften Jungen Schausspielhaus schnell klar und bleibt hoffentlich dem einen oder anderen auch nach der zweistündigen Unterhaltungsshow im Kopf. Was bleibt, ist die Begeisterung..."
Neue Rheinische Zeitung, 27. April 2009

"Das Junge Schauspielhaus feiert überzeugend eine Begegnung der Kulturen...
Vom dänischen Film NENN MICH EINFACH AXEL war der Leiter des Theaters, Stefan Fischer-Fels so begeistert, dass er ihn unbedingt auf die Bühne bringen wollte. Boris Pfeiffer hat nun für Düsseldorf das Drehbuch von Bo hr. Hansen dramatisiert. Das Stück ist ein Glücksfall, denn hier sehen türkisch- und arabischstämmige Jugendliche ihre Kultur nicht nur als Problem dargestellt, sondern mit Neugier und sogar mit etwas Neid. Es knisterte förmlich bei der Uraufführung, die Rene Schubert mit viel Schwung inszeniert hat, unterstützt vom Choreographen Takao Baba und jungen Hip-Hoppern."
Westdeutsche Zeitung, 27. April

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