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Huonder, Silvio  “Feuerlilli”

Zu eng ist es Feuerlilli im alten Ofen, zu verheißungsvoll die Weite der Welt.
Brennen will die kleine Flamme, anarchisch und schön, erleben will sie, wie es
draußen zugeht. Der erste, der es zu spüren bekommt, ist der Teppich Mustafa,
der an seinen Fransen zu kokeln beginnt, und daß es schließlich ein ganzes Dorf
ist, das durch Feuerlillis Unbedachtsamkeit in Schutt und Asche gelegt wird, tut
ihr schließlich furchtbar leid. Der Teufel, der sie für Wald-, Welt- und
Schreckensbrände aller Art engagieren will, bekommt von Feuerlilli eine
ordentliche Abfuhr, nachdem sie erkannt und gelernt hat, daß die eigene
unbändige Lust auf Erlebnisse nicht zur Gefahr anderer werden darf. Fortan
schließt sie sich mit Hühnerfriede zusammen, deren Haus ein Opfer ihrer Flammen
wurde. Mit ihr wird sie die Meere bereisen - als kräftige Flamme, die einen
Ozeandampfer vorantreibt.

Sprechtheater - Schauspiel, Freilicht

Damen:   3
Herren:   6
Ua:   20.11.93 Freiburg, Städtische Bühnen
Besetzungshinweis:   kl. R.
Bestellnr:   1037

Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH
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