Ein durch Rezession verödeter Landstrich, dörflich. Er und Sie
eröffnen ein Hotel "Zur Kathrin". Den Saustall von Metzger Wilhelm Hagedorn
gekauft, acht Monate Mist gekarrt und irrwitzig ausgebaut.
Hagedorn: "Wohlsein, lang sollter leben, werdets brauchen, nur um den
Zins zurück zu erwirtschaften."
Nach neun Wochen kommt der erste Gast. Er wird bedient wie Gott in Frankreich.
Von Metzger Hagedorn die Schnitzel, von Äppel-Treitschke den Schnaps,
künstlerische Betreuung durch Frau Stoklosa, töpfernder und klavierspielender
Schöngeist des Dorfes. Alle reißen sich den Arsch auf, damit der Gast nicht
abreist. Lutz (Lulle) Mirsch, der junge, aber längst resignierte Dorfpfarrer,
stirbt an Tristess.
Dem Gast Dr. Manfred Neugebauer, wird Edith (vom) Schwanhof, vorpubertär, mit
ausgeprägtem Hang ins Kunterbuntwarm-Romantische anverlobt. Der Gast bringt
Gäste. Das Hotel nun ausgebucht auf die nächsten vier Wochen. Jutta (vom)
Schwanhof:"Na, geht doch vorbei das Elend." Er und Sie am Ende. Sie hängt sich auf.
(Theater 89)
Sprechtheater
- Schauspiel
| Damen: | 4 |
| Herren: | 5 |
| Ua: | 18.02.1999 Braunschweig, Staatstheater |
| Bestellnr: | 1147 |
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