Der Beschluss ihres verstorbenen Großvaters, das Ferienhaus am See einem
völlig Fremden zu vererben, hat Carla Rückert unvorbereitet und hart getroffen.
Nie war dieser Karl Rajewski, wohnhaft in Florida, vom Großvater, der Carla nach dem Tod der Eltern aufzog, auch nur erwähnt worden. Fest entschlossen, das Testament anzufechten, reist die angehende Juristin nach Miami. Sie trifft dort auf die merkwürdige Exilgemeinschaft von sieben kauzigen Alten, die sich,
widerborstig und kampfeslustig, eigensinnig und empfindlich, die Zeit im Streit
vertreiben - um Wetteinsätze und Automarken oder um die Frage, wem von ihnen das Leben am härtesten zugesetzt hat. Denn in einem Punkt treffen sich ihre sehr unterschiedlichen Schicksale: sie alle sind Überlebende des Holocaust.
Schonungslos konfrontiert Rajewski die junge Frau mit einem Erbe, dem sie sich auch moralisch nicht entziehen kann. Denn das Haus am See birgt neben
unbeschwerten Kindheitserinnerungen auch die Geschichte eines Massenmörders.
Sprechtheater
- Schauspiel
| Damen: | 1 |
| Herren: | 9 |
| Ua: | |
| De: | |
| Besetzungshinweis: | |
| Bestellnr: | 1180 |
| Werkangaben: |
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