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Kricheldorf, Rebekka  “Schneckenportrait”

Bertram: ein passiver Held, der nicht will, dass er zu schnell bekommt, was erst noch entworfen werden muss. Marie: eine einsame Frau, die das ist, was der Held zu schnell bekommt, und die sein Problem damit nicht versteht. Smokyboy Johnson: ein Störfaktor im Freundesgewand, der das genaue Gegenteil von Bertram verkörpert. Dazwischen geschaltet: verschiedene Strategien, den filigranen Glücksmoment zu greifen, den kurzen Augenblick des Hochgefühls herzustellen. Was kommt davor und was danach? Ist das Warten auf den Höhepunkt nicht bereits das eigentliche Optimum an Glück? Als Antwort erhält man: ein aberwitziges Stück über die Beschleunigung der Wunschmaschine und die Schwierigkeiten, dabei glücklich zu sein: "Ein Buch /Es ist der neueste Roman / Meines Lieblingsautors / Ich habe es bestellt / Es kam zu schnell / Ich will es nicht lesen / Ich will darauf warten." (Bertram)
Aus dem Programmheft zum Festival "Spieltriebe-Osnabrück"

Sprechtheater - Schauspiel

Damen:   1
Herren:   2
Bestellnr:   1606
Ua:   16. September 2005, Städtische Bühnen Osnabrück

Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH
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