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Nicholas Stuart Gray

Die Schöne und das Biest

Ein Stück für Kinder und Erwachsene
4 Damen, 3 Herren

Schreckliches kann geschehen, wenn Zauberer vergeßlich sind - ein junger Prinz
bekommt es zu spüren. Wegen seiner Übermütigkeit sperrte ihn Hodge, der
gutmütige, aber zuweilen vertrottelte Magier in ein verwunschenes Schloß, in dem
er lernen sollte, ein freundlicher Mensch zu werden.
Einen zwanzigjährigen Aufenthalt hielt Hodge für angemessen, doch erst
fünfhundert Jahre später erinnert er sich an seine damalige Maßregelung. Nun
durchfährt in ein riesiger Schreck. Gemeinsam mit dem kleinen Drachen Micki
macht sich der Zauberer auf den Weg und findet ein katzenhaftes, tückisches und
bösartiges Biest, das, durch die Einsamkeit verbittert, nur noch die Rosen
lieben kann, die in seinem
Garten selbst im Winter blühen.
Hodge verspricht ihm reumütig, den Schaden wieder gutzumachen. Doch was wünscht
sich das Biest? "Ich will etwas haben - hier in meinem Schloß, das mir
antwortet, wenn ich spreche. So sanft und süß wie meine Rosen - die so leicht in
meinen Klauen zerblättern. Etwas Sterbliches..."
Da ist guter Rat teuer, bis sich Hodge an die drei Töchter des Kaufmanns Clement
erinnert, von denen die eine die "Schöne" heißt. Vielleicht, so denkt Hodge,
kann die "Schöne" das Biest wieder in einen Prinz zurückverwandeln.
Wie schwierig und gefährlich dies ist, erweist sich, als die beiden einander
begegnen.

Übersetzung: de Barde, Marianne
Uraufführung: 19.12.50 London, Westminster
Dt. Erstaufführung: 11.02.56 Berlin, British Center
Genre/Kategorie:  Kinder, Freilicht
eingetragen am 27.3.2001

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