Unerträglich ist dem Notar Denora die rührselige Anhänglichkeit, mit der ihn der Zuckerbäcker Bellavita verfolgt, weil sie doch beide den gleichen Schmerz ertragen müssen - den Tod der Frau Zuckerbäckerin. Dramatisch wird es, als Denora den Zuckerbäckerinnen-Sohn auf seine Kosten - warum wohl? - auf ein weit entferntes, piekfeines Internat schicken möchte. Da wird der demütige Dulder Bellavita zum rasenden Rächer: Unbeirrbar in der Gewissheit seiner moralischen Überlegenheit wird er den Notar auf Schritt und Tritt und Tag und Nacht mit seiner Ehrerbietung verfolgen und der Lächerlichkeit preisgeben, keine ruhige Minute wird er mehr haben vor Bellavita, seinem Schatten, "dem Schatten seines Gewissens ".
Sprechtheater
- Komödie
| Uebersetzer: | Richert, Georg |
| Damen: | 1 |
| Herren: | 5 |
| Ua: | 27.05.1927 Mailand, Teatro Eden |
| De: | 09.06.1967 Berlin, Schiller-Theater, Werkstatt |
| Besetzungshinweis: | Stat. |
| Bestellnr: | 562 |
| Werkangaben: | Komödie in 1 Akt |
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