Einem Mann wird der "böse Blick" nachgesagt, alle meiden ihn, er ist mit seiner Familie am Verhungern. Da kommt er darauf, dass eine offizielle Anerkennung dieser negativen Gabe, dieser dämonischen Macht, ein Kapital für ihn sein könnte: wo immer er auftaucht - vor einem Juwelierladen, einer Spielbank, einer Arztpraxis - wird man alles tun, um ihn loszuwerden, nämlich ihm Geld zustecken, damit er verschwindet. Also verklagt er seine Verleumdner, spielt ihnen aber Material gegen sich in die Hand, um den Prozess zu verlieren, also gerichtlich bestätigt zu bekommen, er habe wirklich den "bösen Blick" -und mit diesem Urteil, mit diesem "Diplom" wird er es zu Geld und Ruhm bringen.
Sprechtheater
- Komödie
| Uebersetzer: | Richert, Georg |
| Damen: | 1 |
| Herren: | 6 |
| Ua: | 19.02.1919 Rom, Teatro Argentina |
| De: | 10.01.1955 Frankfurt, Studiobühne |
| Besetzungshinweis: | |
| Bestellnr: | 565 |
| Werkangaben: | Komödie in 1 Akt |
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