Tommaso hat zurückgeschossen, als der Mann seiner Geliebten sie beide abknallen wollte - und er hat getroffen. Aber danach der Schuss ins eigene Herz hat ihn nur fast getötet. Einem Arzt gelingt es, ihn wiederherzustellen, so sehr er sich auch dagegen wehrt. Nun drohen Prozess und Zuchthaus. Tommaso ist fassungslos: Er selbst hat sich härter gestraft, als das Gesetz es könnte, man hat ihn gegen seinen Willen ins Leben zurückgeholt - wozu? In was für ein Leben? Wenn er doch gesühnt hat für ein ungewolltes Verbrechen, wie kann man ihm nun verwehren, ein ganz neues Dasein zu beginnen, für die Familie zu sorgen, die Kinder großzuziehen? Wie kann der Doktor diese "Rettung" verantworten? Sie war die Pflicht des Arztes, sagt der. Da reißt sich Tommaso die Wunde auf, die wieder zu bluten beginnt, weist drohend den zu Hilfe eilenden Arzt zurück, der nun begreift: "Er hat recht. Ich kann nicht. Ich darf nicht."
Sprechtheater
- Schauspiel
| Uebersetzer: | Richert, Georg |
| Damen: | 3 |
| Herren: | 4 |
| Ua: | 20.6.13 Rom, Sala Umberto |
| De: | 21.7.50 Mainz, Studio-Bühne |
| Besetzungshinweis: | 1 Stat. |
| Bestellnr: | 586 |
| Werkangaben: | Drama in 1 Akt |
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