Ein Mann hat sich für seine Frau ruiniert, er flieht, damit ihr Vermögen gerettet wird. Der befreundete Anwalt nimmt sie mit dem kleinen Sohn auf, eine Lebensgemeinschaft entsteht, eine Tochter wird geboren. Nach anderthalb Jahrzehnten kehrt der Mann heim, erfolgreich und wohlhabend. Aber die strahlende junge Frau von einst ist zur gesetzten Bürgerin geworden. Er zieht sich zurück, der Junge geht mit ihm, Vater und Sohn haben sich gefunden. Nur die Frau, die Mutter fehlt - sie holen sie mit einem Trick zu sich. Abermals eine Verwandlung: An der Seite des geliebten Mannes verjüngt sie sich, sprüht von Leben und Übermut, ist so, wie er sie gekannt hat. Aber "zuhause" wird sie gebraucht, die kleine Tochter ist krank vor Sehnsucht, so kehrt sie zurück in ihr Leben der Pflicht: eine "zweifache" Frau, für jeden der Männer eine völlig andere, und doch stets dieselbe, die eben nur, wie jeder Mensch - so Pirandellos These-versucht, dem Bild nachzuleben, das sich ein anderer von ihr macht.
Sprechtheater
- Schauspiel
| Uebersetzer: | Richert, Georg |
| Damen: | 5 |
| Herren: | 7 |
| Ua: | 12.11.1920 Rom, Teatro Argentina |
| De: | 30.11.1926 Meißen, Stadttheater |
| Besetzungshinweis: | kl. R., 1 K |
| Bestellnr: | 602 |
| Werkangaben: | Ein Stück |
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