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Markus Weber

Das Dschungelbuch

Stück in 9 Bildern

Tanzende Affen, hypnotisierende Schlangen, ein verschlafener Panther und eine
ganze Schar marschierender Elefanten unter dem Befehl Oberst Hathies machen die
Geschichte von dem Urwaldjungen Mogli zu einem optischen Vergnügen, das Kinder
in die geheimnisvolle Welt des Urwalds führt.
Die Abenteuer Moglis, der von den Tieren großgezogen wurde und nur Schir Khan,
den Tiger, zu fürchten hat, erzählt Markus Weber, indem er aus Rudyard Kiplings
"Dschungelbuch" ein kindgerechtes Theaterstück in neun Bildern erstellt hat.

Es muss nicht immer Walt Disney sein - erst im Winter 2002 hat das Erfolgsduo
Konstantin Wecker und Christian Berg wieder ein imposantes DSCHUNGELBUCH auf die
Bühne des Berliner Tempodrom geblättert und aus den weltbekannten Erzählungen um
das Dschungelfindelkind Mogli ein tierisches Familien-Musical gemacht. Im Sommer
folgten neue Freilichtinszenierungen. Und überall wurden Mogli & Co jubelnd
begrüßt wie gute alte Bekannte, die man nun endlich leibhaftig kennen lernen kann.
Der vielgereiste, indienerfahrene Journalist und spätere
Literatur-Nobelpreisträger Joseph Rudyard Kipling erzählt in seinen 1894
erschienenen Mogli-Büchern von den Abenteuern eines Menschenkindes im indischen
Dschungel, von Freundschaft und Feindschaft, von Wildheit und Zivilisation.

Die Story:
Das im Dschungel ausgesetzte Menschenkind Mogli wird von Wölfen gefunden und in
die Wolfshöhle aufgenommen. Behütet und umgeben von Tierfreunden wächst Mogli in
der Wildnis unbeschwert heran. Doch der mächtige Tiger Shir Khan duldet nichts
Fremdes im Revier und hat es auf Mogli abgesehen. Da braucht es gute Freunde wie
den schlauen Panther Baghira und den "gemütlichen" Bären Balu. Sie wollen den
Jungen zurück bringen in die Menschensiedlung. Aber Mogli ist ein echtes
Dschungelkind. Ihm steht der Sinn nach Spaß und Abenteuer und seine beiden
Helfer haben alle Mühe, ihren Schützling im Auge zu behalten und vor Gefahren zu
bewahren. Denn auch Kaa, die Riesenschlange mit dem hypnotisierenden Blick hat
Mogli zum Fressen gern und der größenwahnsinnige King Lui lässt das Kind
kurzerhand in seine verrückte Affenstadt entführen, um ihm dort das Geheimnis
der roten Blume zu entlocken. Wie Mogli dem Affenzirkus wieder entkommt,
Bekanntschaft mit einer Elephantenarmee macht und schließlich auch den Tiger
überlistet, weiß wahrscheinlich schon jedes Kind. Aber wie lebendig und witzig,
spannend und neu sich das DSCHUNGELBUCH auf dem Theater präsentiert, ist eine
Erfahrung wert.

Dem legendären Zeichentrickklassiker noch aus des Meisters Hand und seinen
diversen Kino-Neuauflagen zum Trotz, gibt es inzwischen zahlreiche, oft auf die
jeweils produzierende Bühne konkret zugeschnittene Bühnenfassungen. Die sind in
den meisten Fällen mit spritziger Musik angerichtet, und nicht selten stehen
hier auch spielbegeisterte Laien und Kinder auf der Bühne. Unsere
Theaterbearbeitung des Buches hat der in Australien lebenden Autor Markus Weber
geschrieben. Sie wurde 1981 in Freiburg uraufgeführt und inzwischen 19 mal
nachgespielt, davon mehrmals auf der Freilichtbühne. Überhaupt ist das beliebte
DSCHUNGELBUCH atmosphärisch natürlich besonders gut unter freiem Himmel
aufgehoben, wie die zahlreichen Openair-Inszenierungen belegen:


Pressestimmen:
Mogli und Balu brachten Leben in den Burghof -DSCHUNGELBUCH begeisterte die
kleinen Burgfestspielbesucher - bekannte Musik ließ auch Vater und Mutter im
Takt wippen - meisterhaftes Bühnenbild und wunderschöne Kostüme gaben dem
Burghof das richtige Flair."
Mayener Stadtzeitung, 24/2002

"Preisfrage aller stressgeplagten Eltern, spätestens beim nächsten
Kindergeburtstag: Wie schafft man es, dass die Meute von einer Sekunde auf die
andere ganz still ist und riesengroße Augen macht? Ganz einfach: Man schickt sie
zum Dschungelbuch auf die Genovevaburg in Mayen. ... Kinder kennen keine
Standing Ovations. Die Kids machen das anders. 'Zugabe' rufen sie minutenlang.
Immer wieder müssen Mogli, Balu und Co auf die Bühne. Als Dank für den Beifall
wird das Schlusslied wiederholt. Zusammen mit einem 600stimmigen Chor."
Rheinzeitung Mayen, 4. Juni 2002

"Vor zahlreichen begeisterten Zuschauern wurde das Dschungelbuch im Harzer
Bergtheater aufgeführt. Die Gäste konnten die großen und kleinen Abenteuer
Moglis in einer malerischen Kulisse verfolgen. ... 'Eine tolle Aufführung';
schwärmen die 13jährige Ulrike und Caroline aus Nordhausen, die mit ihrer
Schulklasse nach Thale gekommen sind. Die Besonderheit an dieser Aufführung ist,
dass die meisten Darsteller noch Kinder sind."
Mitteldeutsche Zeitung, 5. Juni 2003

"Lebendige Inszenierung mit Akrobatik und Action - Im Dschungel ist es heiß ...
Insofern wirkten gestern Vormittag die hochsommerlichen Temperaturen bei
wolkenlosem Himmel wie ein zusätzlichen, wirklichkeitsnahes Element zur ersten
Aufführung des Kinderstückes DAS DSCHUNGELBUCH auf der Kreuzgangbühne in
Feuchtwangen. Und den kleinen Besucher im voll besetzten romantischen Geviert
schien dies gerade recht zu sein."
Fränkische Landeszeitung, 3. Juni 2003

"Gero Wachholz lässt keine possierlich- menschelnden Vierbeiner über die Bühne
tapsen. Die lauernd aggressiven Wölfe, der aasige Geier, die hypnotische
Schlange, die überdrehten Affen, Baghira, der Panther und selbst der
Schwerenöter Balu - sie haben noch etwas tierhaft Unberechenbares,
Nichtzivilisiertes, Gefährliches an sich. ... Auch der Dschungel wird nicht
verniedlicht. Einerseits ein buntes Paradies, wo einem riesige Früchte in den
Mund wachsen, andererseits ein wilder Ort voller Gefahren, voller unheimlicher
Sträucher, Büsche, Bäume, Pflanzenwesen (Ensemblemitglieder in dünnen grüne
Stoffhüllen spielen sie vollkommen vermummt). ... So findet die Produktion einen
eigenen Weg zu Kiplings Geschichte. Kinderfreundlich und musikalisch flott
aufgemöbelt wie bei Disney, und doch ganz anders, rauer, ungezähmter, näher am
Original."
Fränkische Landeszeitung, Westmittelfranken, 3. Juni 2003

Uraufführung: 27.11.81 Freiburg, Städt. Bühnen
Besetzungshinweis: 10 Darst.
Genre/Kategorie:  Schauspiel, Freilicht
eingetragen am 27.3.2001

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