Erba, Edoardo

New York-Marathon

frei zur DSE
2 Herren

Erbas Stück zelebriert ironisch ein Männerritual in Dialogform. Zwei mal pro Woche treffen sich Steve und Mario, zwei Singles um die dreißig, zum Joggen, um sich auf gewohnter Runde für den Marathonlauf in New York zu präparieren. Obwohl sie die 42 Kilometer noch nie geschafft haben, hält Steve verbissen an diesem Ziel fest. Überhaupt gibt er gerne die Zeit vor und den Ton an, und manchmal spürt Mario einen regelrechten Hass auf diesen Steve-Nacken, der ihm immer wieder gerne um eine Länge voraus ist. Unterwegs philosophieren die beiden über Sport und Fitness, Frauen und Kindheit. Doch diesmal ist alles etwas anders. Mario schwächelt unter den Nachwehen einer Grippe und wird von Steve mit herablassenden Kommentaren bedacht. Plötzlich leidet Steve selbst unter Schmerzen an der Milz, und er macht Mario Vorhaltungen wegen einer Flamme, die der Freund ihm vor Jahren ausgespannt hätte. Da nimmt Mario alle Kraft zusammen und zieht an Steve vorbei. Denn dieser Marathon bringt Mario zum Ende der Welt ...
Wie häufig überrascht uns der Autor auch in diesem doppelbödigen Stück mit einer kuriosen "Auflösung".

1992 ausgezeichnet mit dem Premio Candoni.

Übersetzer: Winiewicz, Lida
Originaltitel: Maratona di New York
Originalsprache: Italienisch
2 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 02.02.1993 Parma, Teatro Stabile
Genre/Kategorie:  Schauspiel

Wenn Sie sich als Nutzer anmelden, können Sie hier online Ansichtsexemplare bestellen

Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH 2007 | Datenschutz | Impressum | Kontakt