Kempowski, Walter

Uns geht's ja noch gold

nach dem Roman von Walter Kempowski
2 Damen, 4 Herren

"Uns geht’s ja noch gold" setzt dort ein, wo "Tadellöser und Wolff" endet – auf dem Kempowskischen Balkon. Die Russen sind da, der Zweite Weltkrieg ist vorbei. Das Schicksal von Vater Karl ist noch ungewiss, ebenso das von Robert. Aber Gott sei Dank ist Ulla in Dänemark – in Sicherheit. Elend, Plünderungen und Gewalttätigkeit bestimmen den Alltag. Rostock liegt in Trümmern, aber immerhin sind die Kempowskis nicht ausgebombt. Ein bisschen Geld ist auch noch da, und so versucht man zwischen Schwarzmarkt und Hamsterzügen die bürgerliche Kontinuität wieder herzustellen.
Nach dem großen Erfolg von "Tadellöser und Wolff" adaptiert und inszeniert Axel Schneider nun den darauffolgenden Teil der „Deutschen Chronik“ für die Bühne des Altonaer Theaters. Auf Basis seiner „Zettelkästchen“ rekonstruiert Walter Kempowski minutiös wie sie damals sprachen, dachten, sich kleideten. Auch welche Witze über die Besatzungsmacht im Umlauf waren – und wie man versuchte sich in der „neuen Zeit“ wieder einzurichten.
Altonaer Theater, Hamburg

Der Text ist ab ca. Herbst 2012 verschickbar.

Bearbeiter: Schneider, Axel
Literarische Vorlage: Kempowski, Walter
6 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 03.11.2012 Hamburg, Altonaer Theater
Genre/Kategorie:  Schauspiel

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