Laucke, Dirk

Einigkeit und.....

2 Damen, 3 Herren

Die Geschichte handelt von der Journalistin Helen Stiepel, die für ihr Lokalblatt nach Ungarn fährt, um über die Partnerstadt Kolösztemiskata zu berichten. Übersetzen darf ein gewisser Schorsch, der ihr so ziemlich alles an rassistischen Umtrieben im gegenwärtigen Ungarn zu zeigen scheint – nur eins macht er nicht: Er bringt sie nicht nach Kolösztemiskata. Parallel dazu gibt es die Geschichte von Max, Helens Sohn, der in einer Pflegestation für Demenzkranke bei einem seiner Patienten auf die Verbrechen der deutschen Polizei an den Sinti und Roma während des Nationalsozialismus stößt. Max findet einen sehr eigenwilligen Weg, mit dem in die Verbrechen verstrickten Patienten umzugehen. Vielleicht macht ihn die Beschäftigung mit dem Thema sensibel für die Reise seiner Muter, die diese ausgerechnet in ein Land führt, in dem Neonazis ganze Roma-Dörfer besetzen. Er macht sich Sorgen um seine Mutter und folgt ihr. Wir haben es also mit einem Theaterstück zu tun, das sich mit der Diskriminierung der Sinti und Roma in der EU auseinander setzt.
Dirk Laucke (Programmheft zur Heidelberger Inszenierung)

Besetzungshinweis: 3 Herren in 8 Rollen
5 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 16.06.2012 Heidelberg, Theater
Genre/Kategorie:  Schauspiel

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