Paravidino, Fausto

Mariapias Tagebuch

frei zur DSE
2 Damen, 1 Herr

Fausto, Iris und Marta sind besorgt. Seit Tagen wird Mariapia zunehmend kraftloser. Kürzlich äußerte sie sogar den Willen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. „Fatique“ nennt sich diese Kapitulation des Körpers und ist eine Begleiterscheinung von Mariapias Krankheit: Krebs. Kann man sich vorbereiten auf den Tod – den eigenen oder den eines geliebten Menschen? Um den Zustand seiner Mutter zu begreifen und sie von ihren düsteren Gedanken abzulenken, lässt Fausto sie erzählen von diesem sich unaufhaltsam ausbreitenden „Wattemeer“, das zwar die Zukunft nimmt, aber bestimmt nicht eins: die Erinnerungen. Mariapias Sterben und das Leben der anderen fließen ineinander, der Alltag geht weiter, und kurz vor ihrem Tod wird endlich Tobia geboren, der längst erwartete jüngste Sproß der Familie…
In seinem neuesten Stück gewährt uns Fausto Paravidino Einblicke in seine persönliche Familiengeschichte und erzählt auf feinfühlige Weise vom Sterbeweg seiner Mutter.

2012 Einladung zur Theaterbiennale Wiesbaden

Übersetzer: Heymann, Sabine
Originaltitel: Il diario di Mariapia
Originalsprache: Italienisch
3 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 10.12.2011 Alessandria, Teatro Regionale Alessandrino
Genre/Kategorie:  Schauspiel

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