Aristophanes / Kricheldorf, Rebekka

Lysistrata

6 Damen, 3 Herren

Zwanzig Jahre dauert der Krieg zwischen Athen und Sparta bereits, als die Komödie "Lysistrata" 411 v. Chr. auf der Agora uraufgeführt wird. Die Athenische Titelheldin ruft die Frauen aller Krieg führenden Parteien auf zu einer friedlichen Revolution: Make love, not war! Und so gilt die Devise: Kein Sex bis Frieden herrscht. Nach Schwur und Schlachtruf besetzen die Frauen die Akropolis. Die Staatskasse unter ihre Kontrolle gebracht, wehren sie Beschimpfung, Angriff und Brandanschlag der alten oder anderweitig kriegsfernen Männer ab. Lockende Sehnsucht wie wüstes Drängen zurückgewiesener Krieger kann sie nicht erweichen, doch die eigene Lust droht den Widerstand der Frauen zu zersetzen. Ein Orakel hilft. Schließlich legen die Männer ihren Krieg bei – allgemein, aber vor allem körperlich entrüstet.
Aristophanes’ Friedensstück endet, wie das Theater einen seiner antiken Anfänge findet: beim Bocksgesang, in einer ausgelassenen Phallusparade. Die Dramatikerin Rebekka Kricheldorf, berühmt für ihre originell schräge Komik, schreibt Aristophanes’ gewitzte Episode des Geschlechterkampfes in die Gegenwart fort.
Theater Osnabrück

Literarische Vorlage: Aristophanes
Besetzungshinweis: Stat.
9 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 08.02.2013 Osnabrück, Theater
Genre/Kategorie:  Freilicht, Schauspiel

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