Neumann, Jan

2,7 Sekunden

3 Damen, 3 Herren

Unser Gehirn speichert und verarbeitet die Eindrücke der Gegenwart in Einheiten von 2,7 Sekunden. Es ist dieser kurze Augenblick, der über Erinnern und Vergessen entscheidet – und sich in unser Gedächtnis einschreibt. Die widerspruchsvolle Verquickung von Erinnern und Vergessen treibt uns an, Vergangenes immer wieder an der Gegenwart zu messen – es dort neu zu konstruieren, zu konservieren oder lieber zu verdrängen… Jan Neumann hat sich als Autor und Hausregisseur am Nationaltheater Weimar in einer neuen Stückentwicklung zusammen mit sechs Schauspielern auf Spurensuche begeben und dabei traurige und komische, absurde und berührende Momente aus versteckten Winkeln des Gedächtnisses ins Rampenlicht geholt.

„Eine skurrile Erinnerungslawine rollt auf die Besucher des Weimarer E-Werks zu. Sechs Akteure mimen Figuren, die alle am 8. November 2013 für einen Moment innehalten und Phasen ihres Lebens Revue passieren lassen. (…) Man ahnt, dass all diese Leute, die unabhängig voneinander in besagten 2,7 Sekunden in ihren persönlichen Erinnerungsmodus versetzt werden, dramaturgisch miteinander verknüpft, vernetzt und verschachtelt sind – und erlebt dies auch. (…)"
Frank Quilitzsch, Thüringer Landeszeitung (16. Dezember 2013)

6 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 14.12.2013 Weimar, Deutsches Nationaltheater
Genre/Kategorie:  Schauspiel

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