Edoardo Erba

Utøya

3 Damen, 3 Herren

Norwegen am 22. Juli 2011. Drei Paare, drei Blickwinkel, drei Schicksale, eine Insel, 69 Tote.
Eigentlich war die Idee des Familienvaters Gunner, dessen Herz im tiefsten Inneren für den Sozialismus schlägt, seine verwöhnte pubertierende Tochter Kristine zur Raison zu ziehen, indem er sie in ein Feriencamp auf die idyllische Insel Utøya schickte, doch sein Plan läuft gehörig schief. Auch für die Polizistin Unni kommt es anders als erhofft. Eigentlich hatte sie vor, mit ihren Kindern den Geburtstag ihrer Schwiegermutter zu feiern. Ihr dienstbeflissener Chef Alf macht ihr aber einen Strich durch die Rechnung und so sitzt sie am 22. Juli mit ihm zusammen im Auto auf der Fahrt nach Utøya, um dort Präsenz bei der Rede der Politikerin Brundtland zu zeigen. Für die beiden Geschwister Inga und Petter sollte es ein ganz normaler Tag sein. Eigentlich. Wenn da nicht der Nachbar wäre – genannt „der Troll“ – der sich höchst komisch verhält. Petter ist skeptisch, doch seine Schwester Inga rät ihm, sich nicht in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Und dann geschieht das für alle Unfassbare: ein Bombenanschlag im Regierungsviertel Oslos und wenig später eröffnet derselbe Täter das Schussfeuer auf die Jugendlichen im Feriencamp von Utøya. Die drei Paare sind auf unterschiedlichste Weise betroffen. Dieser Tag verändert ihr ganzes Leben und setzt nicht nur die norwegische Bevölkerung in Trauer und Erschrecken.

Übersetzer: Heymann, Sabine
6 Darsteller
Aufführungsgeschichte: UA: 08.10.2015 Prato, Teatro Metastasio Stabile
DSE: 24.08.2017 Oldenburg, Staatstheater
Originalsprache: Italienisch
Genre/Kategorie:  Schauspiel

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