Das Haus auf Monkey Island

vom 28.2.2019


Bild: Stephan Walzl

Gefördert durch das Hanse Wissenschaftskolleg trafen sich am Oldenburgischen Staatstheater Kunst und Wissenschaft. Rebekka Kricheldorfs neues Stück entstand nach einem mehrmonatigen Aufenthalt im Delmenhorster Kolleg, das in seinen Schwerpunkten Brain, Earth, Energy und Society sowie dem Bereich Arts and Literature theoretische Arbeit mit experimenteller Forschung verbindet. Regie bei der Uraufführung führte Matthias Kaschig.

„Seit mehreren Jahren gibt es eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Staatstheater und dem Hanse Wissenschaftskolleg (HWK) in Delmenhorst. Einmal im Jahr schickt das Staatstheater ausgewählte Autoren ans HWK, um sich dort im Rahmen eines Stipendiums als sogenannte „Writer in Residence“ (in etwa mit einem Stadtschreiber vergleichbar) mit Wissenschaftlern oder anderen Stipendiaten auszutauschen und inspirieren zu lassen. Während ihres mehrmonatigen Aufenthaltes am HWK kam Rebekka Kricheldorf unter anderem mit einer Neurobiologin in Kontakt, die ihr mit Rat und Tat bei der Entwicklung ihres Bühnenwerkes zur Seite stand.“
Jennifer Zaps, Nordwestzeitung, 20.02.2019

„In der Pressemitteilung des Theaters ist die Rede von einem ‚Packenden Wissenschaftskrimi‘. Das stimmt. Genau in dieser Kombination: Ich habe einiges zur aktuellen Wissenschaft erfahren und gleichzeitig einen durchaus spannenden Krimi erlebt. Ein kompaktes Kammerspiel, temporeich, witzig, aber auch hintergründig. (…) Das Stück und seine Oldenburger Inszenierung eröffnen einen spannenden Blick in die smarte Zukunft. Neuerungen und Neurosen erzeugen hier eine brisante Gruppendynamik, mit einer engagierten Psychologin, einer ehrgeizigen Neurobiologin, einem übereifrigen Marketingexperten und einem zynischer Konsumforscher. Alle Rollen sind bestens besetzt. Entsprechend angetan war das Publikum, so wie ich auch.“
Christine Gorny, Radio Bremen, 24.02.2019

„Kricheldorf verfügt über einen in den besten Momenten schneidenden Humor, der immer wieder für kluge Pointen gut ist.“
Rolf Stein, Kreiszeitung.de, 25.02.2019

„Regisseur Matthias Kaschig hat das Stück in 90 pausenlosen Minuten umgesetzt. Sehr geschickt werden private Biografien und allgemeine Manipulation verknüpft. (…) Der Mix der Mittel trägt zum Erfolg des Dramas bei. Da ist die leichte Komik, die Liebe als „temporären Hirnschaden“ sieht. Die Männer, nicht gerade eingefleischte Vegetarier, skandieren mal witzig „Wir wollen Wurst!“. Da sind kernige Videos eingebettet. Und da sind vor allem vier gute Schauspieler, die nachdenklich machendes Theater liefern. Das kann uns doch nicht Wurst sein.“
Dr. Reinhard Tschapke, Nordwestzeitung, 25.02.2019

„Das Haus auf Monkey Island“

Über die Website www.textbuehne.eu können Sie das Theaterstück als eBook in diversen Online-Shops bestellen.

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Hanse-Wissenschaftskolleg

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