Amy4Eva

Von der Unmöglichkeit des Rock’n Roll in so Gegenden wie Jerichow und so

vom 2.12.2019

Bild: Robert Schittko

Dirk Lauckes Jugendstück AMY4EVA erzählt den Road-Trip zweier 16jähriger Mädchen und „… das Staatstheater Darmstadt zeigt mit der Uraufführung, dass dieses Auftragswerk auch eine ziemlich gute Spielvorlage ist“.

Und weiter heißt es bei Johannes Breckner im Darmstädter Echo: „Stark sind sie vor allem im Zusammenspiel, wenn sie diese beiden Charaktere aneinander wachsen lassen, wach aufeinander reagieren, ein feines Gespür vermitteln für die Unsicherheiten der jeweils anderen (…) Die Bühne schaut aus wie ein Wohnzimmer, in dem fünf Darsteller sich in der Erinnerung gegenseitig eine Geschichte vorspielen. Das ist die Erzählweise dieses Abends, der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. (…) Während doch der Blick der Regie (Ulf Goerke) seine unaufgeregte Präzision bis zum Schluss bewahrt.“
Darmstädter Echo, Johannes Breckner, 26.11.2019

„Es geht um Rebellion in Lauckes flottem, Konflikte resolut skizzierendem Stück. (…) Sie sind rotzig, trotzig und manchmal schrecklich allein, tanzen und rappen, bangen zwischendurch um ihre Schulnoten, saufen, kotzen, stehlen Mareks Diesel, bauen einen Unfall, wollen es wiedergutmachen. Sie trauern um Effe, trauern um Amy Winehouse, die in ihren Augen „die letzte Liebende“ war in dieser „Scheißkapitalismus“-Welt.“
Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude, 26.11.2019

„Was dieses Stück gut macht, ist die Geschwindigkeit, mit der die vier Darsteller eine ganze Schulklasse spielen, wie sie mit übertriebenen Gesten mal Mitschüler, mal Eltern, mal unangenehme Aufreißer spielen. Vor allem das Sound-Design ist gelungen. Yuka Otsuki tritt als Darstellerin auf und unterlegt zudem noch das Spiel der anderen am DJ-Pult mit Laptop und Effekten, mit Geige und Gitarre. Fast schon ein bisschen Rock ‘n Roll in Darmstadt. Oder so.“
SWR2, Daniel Stender, 26.11.2019

„Amy4Eva“

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