Eine Inszenierung, zwei Premieren

SENSEMANN & SÖHNE in Weimar und Mainz

vom 8.10.2020

Bild: Candy Weltz

Schon zum zweiten Mal arbeiten das DNT Weimar und das Staatstheater Mainz bei einer Stückentwicklung von Autor-Regisseur Jan Neumann zusammen. Es geht um Leben und Tod und all die tragischen und komischen Facetten, die unser Dasein mit dem Sterben verbinden.

Presse:
„Ein besseres Stück als „Sensemann & Söhne“ hätte man wohl kaum auswählen können, um die erste Premiere eines hiesigen Theaters im Schachbrett-Sitzmuster zu feiern. Ein Stück über den Tod und alle, die mit ihm zu tun haben. Das klingt, gerade derzeit, fordernd und ein bisschen makaber. Es ist aber witzig und aufschlussreich.“ Eva-Maria Magel, FAZ Rhein-Main, 5. Oktober 2020

“Vom ziemlich normalen Leben und vom Tod handelt ein locker, aber pfiffig gefügtes, teils fast kabarettistisches Stück, das der Autor und Regisseur Jan Neumann mit fünf Schauspielerinnen und Schauspielerndes Nationaltheaters Weimar und des Mainzer Staatstheaters erarbeitet hat. Es ist nun als „Sensemann & Söhne“ an beiden Häusern zu sehen.“ Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 5. Oktober

„Trotz Corona-Beschränkungen konnten Neumann und sein Team mit Sterbebegleitern, Bestattern, Ärzten und Trauerrednern sprechen, um Gefühle und Haltungen kennenzulernen. Neumann hat sie mit großem Geschick in typische Rollen gefasst. Die Schauspieler, zwei aus Mainz, drei aus Weimar, ergänzen sich in zahlreichen Rollenwechseln wunderbar.“ FAZ, s.o.

„Nichts gerät zu sentimental, nichts zu schnoddrig: Jan Neumann und das Ensemble haben ein Stück geschaffen, welches als Fanal gegen die von Aldous Huxley prophezeite „Schöne neue Welt“ gesehen werden kann, einer Dystopie, die Wirklichkeit zu werden droht.“ Manuela Wenda, Allgemeine Zeitung, 6. Oktober

„Sensemann & Söhne“ leuchtet das Thema Tod umfassend aus. Jan Neumann ist hier mit seinem Ensemble ein Stück gelungen, das unterhaltsam, pointiert und nachdenklich zugleich ist.“ Stefan Petraschewsky, mdr kultur, 28. September.2020

„Obwohl von zwei Stunden Dauer, wirft uns ZuschauerInnen das Stück kurzweilig von einer Situation in die andere, rasant geht es zu. Figuren oder Themen wirbeln über die Bühne wie die Kulisse, die mal Bestattungsinstitut, mal Pfarrstube oder Leichenkeller zu sein scheint und doch irgendwie stets Therapieraum ist, in dem jede und jeder an seinem Leben herumformt. (…) Darum ist der minutenlange Applaus am Ende der Premiere vollkommen gerechtfertigt und schließlich auch erleichternd. Wir durften einen festlichen Abend erleben, welcher uns daran erinnert, dass unser Dasein endlich ist und wir darüber sprechen dürfen – ohne Tabus. Bitte mehr davon!“ Radio Lotte, 28.September 2020

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