Solo für einen Antihelden

Ost-Papa Maik kämpft um den Sohn und gegen Nazis

vom 4.11.2020

Bild: Candy Weltz

Dirk Lauckes Papa Maik erklärt seinem abwesenden Sohn die Welt: ICH LIEBE DIR, ein eigenwilliges Solo, direkt, lakonisch oder wütend, aber mit Humor und Herz am rechten Fleck.

„Der Text von Dirk Laucke, der im sächsischen Schkeuditz geboren wurde, zielt immer wieder geschickt auf die Pointe, wenn er von AfD-Country und ostzonalen Hintergründen schreibt – was beim Publikum für lautes Gelächter sorgt.“
Tilo Sauer, Deutschlandfunk Kultur, 29.10.20202

„Aha und oje, der „Klischee-Ossi“ tritt auf! Doch weit gefehlt. Maik Mischke kämpft tapfer wütend dagegen an, mit Worten und Fäusten. Und da liegt ein Häuflein Taschenbücher, als Zeichen, dass der was in der Birne hat. Es ist Maiks zweiter Auftritt. Autor Dirk Laucke hatte ihn 2019 für „Identität Europa“ erfunden: acht Monologe, acht Autoren, acht Länder auf der DNT-Studiobühne. Maik diente dem Sohn als Zeitzeuge für einen Schulaufsatz zur DDR. An gleicher erzählt er ihm jetzt in „Ich liebe dir“ von Ostdeutschland einst und heute.“
Michael Helbing, Thüringer Allgemeine, 2. 11. 2020

„Doch die Stimmung bleibt nicht heiter, wenn Maik über den Rechtsruck spricht. (…) In diesen Momenten verliert die Figur ihre Leichtigkeit und man spürt die Verzweiflung.“
Tilo Sauer, s.o.

„Vor allem aber will er seinen Sohn wiedersehen und wiederhaben. Der soll ihn endlich in „Schreckgespenst Ostdeutschland“ besuchen! Diesen mehrschichtigen und mehrfach zwiespältigen Monolog von Dirk Laucke brachte der Schauspieler Krunoslav Šebrek im Weimarer Nationaltheater erstmals auf die Bühne. (…) Bewusst aufrecht, lapidar, lakonisch, immer einen griffigen Spruch auf den Lippen, aber auch voll unterdrückter Wut, rat- und im Grunde auch sprachlos.“
Ute Grundmann, die deutsche buehne, 29.10. 2020
„Mit Maik Mischke hat Dirk Laucke eine wunderbare Figur geschaffen!“
Tilo Sauer, s.o.

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